Sicherheit am Rechner

Ich denke dieser Eintrag ist der 2367 in irgendwelchen Blogs weltweit. Naja aber trotzdem war ich auf der Suche und mit der Frage beschäftigt, wie man ein Windoof Rechner irgendwie kostenneutral sicher machen kann.

Beim Thema Virenscanner nutzt gibt es ja einiges an Freeware, die ich jetzt aber nicht aufzählen möchte. Die Kandidaten die ich erwähnen möchte, die auch bei mir in die enge Auswahl kamen waren, Avira Antivir PersonalEdition Classic und avast! Home Edition Version. Nun ich habe mich jetzt erstmal für Avira entschieden aber auch das Avast Programm hört sich gut an, vor allem wegen der fast kompletten Überwachungsplugins. Im Übrigen gibt es diese Virenprogramme auch für Linux. Zusätzlich kann man sich mit einem Heuristik Scanner noch ein bisschen mehr Sicherheit verschaffen. Im Vergleich zu Scanner die mit einer Signatur arbeiten, kann der Heuristik Scanner im Vorfeld an Verhaltensweisen eine etwaige Bedrohung ausmachen. Das heißt Sicherheit bevor der Hersteller der Virensoftware die Signatur geschrieben und als Update zur Verfügung gestellt hat. Ein Beispiel für eine solche Software ist ThreadFire.

Zum Thema Avira, sollte man noch erwähnen, dass man den lästigen Notifier, der nach jedem Update kommt, über einen Registry Eintrag verhindern kann (siehe Netzwelt Tutorial).

Nun zum Thema Spyware. Ich habe mir zwei Programme herausgesucht, die schon länger auf dem Markt sind und die man zur Not auch beide installieren kann (allerdings sollte man nicht mehrere Wächter parallel laufen lassen). Ich habe mich für Spybot – Search & Destroy entschieden, es machte mir den besseren Eindruck im Vergleich zu Ad-Aware 2007. Zum Thema welche besser ist kann ich nur sagen, dass nach einem Lauf mit Spybot, Ad-Aware auch nichts mehr gefunden hatte. Man sollte natürlich nicht das Programm xp-AntiSpy vergessen, was auf jeden Fall nach einer Installation laufen sollte um Windows am nach Hause telefonieren zu hindern.

Bei den Firewall Programmen stellt sich die Frage, braucht man das zu Zeiten von DSL, NAT Router, Linux Firewall, usw. Ich meine JA – ich möchte nämlich wissen welche Programme in die große weite Welt telefonieren wollen. Standardmäßig gibt es ja von Windoof eine Firewall, die gleich mit dabei ist. Diese ist allerdings eher vernachlässigbar. Etwas besser und auch einfach zu bedienen ist ZoneAlarm und ja es gibt sie immer noch. Wer jetzt allerdings weiß, was ein Port und ein Protokoll ist, der möchte vielleicht mehr. Die Kerio Firewall gibt es nicht mehr aber doch ein Nachfolger, die jetzt Sunbelt Personal Firewall heißt und immer noch kostenlos ist, das heißt, wenn man das Produkt nicht registriert, werden Funktionen gekürzt und das Produkt läuft eingeschränkt weiter. Die dritte und wahrscheinlich interessanteste Firewall war wohl Outpost, da man am meisten einstellen kann und auch noch weiter hilfreiche Plugins existierten. Mir ist bis jetzt aber nicht ganz klar, ob es eine aktuelle Version gibt, die kostenlos ist.

Zum Schluss muss ich natürlich noch erwähnen, dass meistens das Problem hinter der Tastatur sitzt, daher denken vor dem Klicken (Eine gute Er-/Aufklärung).

Datum: Dienstag, 16. Oktober 2007 13:44
Themengebiet: Computer Trackback: Trackback-URL
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